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Sharing Market im Kulturzentrum “Kult41”

Sharing Market im Kulturzentrum “Kult41”

Sharing-Kultur boomt in Bonn: immer mehr Menschen stellen gebrauchte Gegenstände, Kleidung sowie Spielzeug vor die Tür. Mit dem ersten Sharing Market im Kulturzentrum “Kult41” lädt ENVISION21 zu einem interaktiven Ort des Schenkens ein! Wer möchte, kann bis zu „8 Schätze“ mitbringen. Tische sind vor Ort. Ihr könnt aber auch so kommen und euch einfach etwas mitnehmen. Bewahrt wertvolle Ressourcen vor dem Wegwerfen und genießt einen entspannten Sonntagnachmittag mit netten Menschen und guten Sounds.

Wo: Kult41 / Bonn
Wann: Sonntag, 22.01.2023

Leihbar Bonn empfiehlt: Nicht-Dinge-Wichteln

Weihnachten sollte eine glückliche Zeit des Zusammenseins und der Besinnlichkeit sein, jedoch gibt es viele Gründe, warum immer mehr Menschen mit Weihnachten frustriert sind. Unnötige Geschenke, viel Müll, Stress und Gedränge beim Geschenkekaufen. Wir in der Leihbar Bonn beschäftigen uns sehr mit Nachhaltigkeit und mit der Sinnhaftigkeit unseres Verhaltens. Deshalb haben wir bereits letztes Jahr die Tradition gestartet, zu Weihnachten mit Nicht-Dingen, also immateriellen Geschenken, zu wichteln.

So funktioniert das immaterielle Wichteln mit Nicht-Dingen
Jede*r von uns bereitet etwas vor, das wir schenken möchten, dann wird bei unserer internen Weihnachtsfeier gelost und die Geschenke werden der Empfänger*in präsentiert. Dabei ist Kreativität das Wesentliche: Was schenkt mensch, wenn es nichts Gekauftes sein soll? Anstatt stundenlang im Internet oder in den Einkaufsstraßen zu stöbern, genügt es, sich ein paar Gedanken zu machen und sie auf Papier zu schreiben. Was schätze ich im Alltag? Was würde ich mir wünschen? Was würde der anderen Person Spaß machen oder den Tag ein klein wenig besser machen?

Ideen für Nicht-Dinge
Wir möchten euch dazu ermutigen, dieses Jahr auch immaterielles Wichteln auszuprobieren. Kriterien: Etwas Nettes, im Wesentlichen immaterielles, was relativ unabhängig vom Empfänger ist und nichts (oder fast nichts) kostet. Hier unsere Ideen, die letztes Jahr große Freude bereitet haben:

  • Ein Gutschein für etwas, was du gut kannst: Zum Beispiel einen leckeren Kaffee zubereiten, einen Kuchen backen, eine Fahrradreparatur, eine halbe Stunde Yoga – was würde dir und der anderen Person Freude bereiten?
  • Etwas Inhaltliches, was dich bewegt: Zum Beispiel ein berührendes Gedicht, eine Spotify-Playlist, dein Lieblingsrezept mit allen geheimen Techniken oder ein Brief mit ehrlichen Wünschen oder netten Mitteilungen.
  • Eine Herausforderung: Zum Beispiel ein leerer Brief mit Umschlag, den sich die Person selbst schreiben und adressieren muss, und den du der Person in genau einem Jahr zurückgibst (Achtung: Schreib’ dir den Termin in deinen Kalender!). Oder eine Reihe Karten mit introspektiven Fragen, die sich die Person über sich stellen kann, oder zusammen mit einer geliebten Person erkunden kann.
  • Eine Performance: Zum Beispiel ein Lied singen oder spielen (einfach die Gitarre oder Flöte mitbringen!) ein Gedicht vortragen. Unterhaltung ist das beste Geschenk, lockert die Atmosphäre und macht alle Anwesenden glücklich!
  • Zeit schenken: Zum Beispiel jemanden zum Tee oder Spazieren einladen.
  • Oder was ganz anderes! Deine Kreativität ist gefragt!

Ihr werdet bestimmt eigene kreative Ideen bekommen.

Wir freuen uns, wenn ihr eure Erfahrungen und Ideen mit uns teilt (zum Kontaktformular).
Happy Nicht-Dinge-Wichteln!

Erstes Leihladen-Vernetzungstreffen in Kassel

Teilnehmer des ersten Vernetzungstreffens deutschsprachiger Leihläden

Vom 21. bis 23. Oktober 2022 fand in Kassel das erste Vernetzungstreffen von Leihläden aus dem deutschsprachigen Raum statt.

Am Freitagabend des 21. Oktober fanden sich in einer gemütlichen Ferienwohnung in Kassel Initiatoren und Aktive verschiedener Bibliotheken der Dinge aus Berlin, Bochum (2x), Bonn, Flensburg, Karlsruhe, Kassel und Leipzig ein. Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen und Kennenlernen stellten sich die jeweiligen Projekte mit einer kurzen Präsentation gegenseitig vor. Dabei zeigte sich, dass jedes Projekt ähnliche Ziele verfolgt aber jeweils auch individuelle Eigenheiten aufweist.

Am Samstag ging es mit konkreten Themenblöcken u.a. zu Finanzierung und Förderung, Nutzungskonditionen, Versicherungen, Forschungsarbeiten und Problemen im Betrieb weiter. Zwischen jedem Block gab es Zeit für einen persönlichen Austausch und ein gemeinsames Kochen und Mittagessen. Der Tag endete mit einem Ausflug durch die Kasseler Fuldaaue zum Pfannkuchenhaus, wo der Tag einen gemütlichem Ausklang fand.

Der Sonntag wurde schließlich dazu genutzt, über die Verstetigung der Vernetzungsstruktur der Leihläden zu diskutieren. Dieses Thema soll in den monatlichen virtuellen und einmal jährlich stattfindenden persönlichen Treffen weiter voran getrieben werden.

Besonderer Dank gebührt dem Team von allerleih e.V., die das Treffen in Kassel ermöglicht und weitgehend organisiert haben. Mehr Informationen zur Vernetzungsinitiative finden sich auf der Webseite www.leihladen-vernetzung.de.

Die große Leihbarstudie

Wie sieht’s eigentlich bei anderen Leihbars aus?

Wie „Bibliotheken der Dinge“ oder auch „Leihbars“ in verschiedenen Ländern funktionieren und was die häufigsten Business Modelle sind, darüber schreibt Emily Silva in ihrer Masterarbeit für die Universität Lund in Schweden.

Die Studie, die 90 Leihbars aus 11 Ländern vergleicht, ist eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten über diesen Teil der „sharing economy“, in der die gemeinschaftliche Nutzung von Gütern gefördert wird.

Das Ergebnis:
Es gibt vor allem vier verschiedene Archetypen von Leihbars:
• staatlich geführte Bibliotheken, die man vor allem in den USA findet;
• kostenlose gemeinschaftlich geführte Bibliotheken,
die (wie bei uns) auf ehrenamtlicher Mitarbeit basieren und daher Mitgliedschaft kostenlos anbieten können;
• gemeinschaftlich geführte Leihbars, bei denen niedrige Kosten für Mitglieder anfallen
• und das erweiterte Modell davon, bei dem Mitarbeiter Vollzeit angestellt sind, die Mitglieder dafür aber auch höhere Beiträge zahlen.

Für uns ist die Studie eine wertvolle Ressource, um unser Konzept zu vergleichen und von anderen Leihbars zu lernen.
Natürlich liegen uns eure Bedürfnisse besonders am Herzen. Also teilt gerne eure Ideen mit uns, was wir noch weiter verbessern können.
Oder kommt doch einfach zu uns ins Team und unterstützt uns, die Leihbar aktiv zu gestalten.
Wir freuen uns immer über neue helfende Hände.

Leihbarbonn im Radio

Bild: Bonn.fm

„Wie können wir unseren Alltag ganz konkret nachhaltiger gestalten?“
Diese Frage stellen wir uns nicht nur in der Leihbar, sondern es beschäftigt viele andere Menschen in Bonn.
Zum Beispiel auch Vincent und Xenia von Bonn.fm, die uns im September zum Radio-Interview eingeladen haben.

Vom Ablauf einer Schicht, über Fragen zu den verrücktesten Leihobjekten in der Leihbar, bis zur Erzählung
über unsere Gründung, wurden Daniel und Florence ganz schön mit Fragen gelöchert.

Das Interview könnt ihr als Aufnahme auf Bonn.fm unter folgendem Link finden: https://bonn.fm/bibliothek-der-dinge/

Die Leihbar wird 1

Stellt euch vor, uns gibt es jetzt schon ein ganzes Jahr! Wie toll!
Zusammen haben wir Bonn ein klein wenig nachhaltiger gemacht.

Über 400 Nutzer*innen, knapp 200 Dinge, über 300 Ausleihen.

Um das zu feiern, möchten wir gerne mit euch zusammenkommen,
eine gute Zeit haben und ein paar Snacks und kühle Getränke genießen.

WANN?
Samstag, 6.8.2022, 15 bis 18 Uhr

WO?
Leihbar Bonn
Quartiersbüro Mackeviertel,
Vorgebirgstraße 43

Also kommt in Scharen, bringt gerne noch jemand mit und lasst uns
auf unseren Erfolg anstoßen!

Untersuchung von Leihläden der Uni Kassel

Flyer zur Sharing-UmgfrageWas bewegt Menschen dazu, Dinge zu teilen? Im Rahmen eines Projektes an der Universität Kassel wird gerade versucht, dieses Thema exemplarisch am Phänomen der “Library of Things”, “Leihladen” oder “Bibliothek der Dinge” zu verstehen.
Es wäre toll, wenn du an der zugehörigen Umfrage teilnehmen könntest, um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.
Die Studienergebnisse werden vom 14.2.- 18.2. im Rahmen des Projekts “Sharing als Form der Gemeinschaft” in der Rundgangswoche der Universität Kassel präsentiert und in einem Reader publiziert.
Sharing is caring <3

Aktionstag für die weltweiten UN-Nachhaltigkeitsziele in der Leihbar Bonn

Unter dem Motto „17 Tage für die 17 Ziele“ mobilisieren die Bonner SDG-Tage vom 18. September bis 4. Oktober 2021 mit einem vielfältigen Aktionsprogramm für die weitere Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele in Bonn. Die Abkürzung “SDG” steht dabei für “Sustainable Development Goals” (auf Deutsch: “nachhaltige Entwicklungsziele”). Neben dem 17Ziele Space auf dem Münsterplatz und der 17-Ziele-Zone Friedrichstraße gibt es zahlreiche dezentrale und auch digitale Veranstaltungen.

Wir möchte eine aktive Rolle in der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele spielen. So umfasst unser Ansatz zunächst konkrete Ziele der Ziele 10, 11 und 12. Zu den Bonner SDG-Tagen möchten wir am Sonntag, den 3. Oktober 2021, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu unserer Leihbar am Quartiersbüro Mackeviertel (Vorgebirgsstraße 43, 53119 Bonn) einladen. Erfahrt mehr über die UN-Nachhaltigkeitsziele und deren Umsetzung in unserem Quartier. Euch erwartet ein buntes Rahmenprogramm, umgesetzt von und mit den Gegenständen aus der Leihbar. Lasst Euch überraschen!

Datum: Sonntag, 3. Oktober
Uhrzeit: 15:00 – 18:00 Uhr
Ort: Leihbar Bonn am Quartiersbüro Mackeviertel (Vorgebirgsstraße 43, 53119 Bonn)

Ansprechperson
Natalie Chirchietti
info@leihbarbonn.de

Weitere Informationen
 www.bonn.de/SDG-Tage