Die große Leihbarstudie

Wie sieht’s eigentlich bei anderen Leihbars aus?

Wie „Bibliotheken der Dinge“ oder auch „Leihbars“ in verschiedenen Ländern funktionieren und was die häufigsten Business Modelle sind, darüber schreibt Emily Silva in ihrer Masterarbeit für die Universität Lund in Schweden.

Die Studie, die 90 Leihbars aus 11 Ländern vergleicht, ist eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten über diesen Teil der „sharing economy“, in der die gemeinschaftliche Nutzung von Gütern gefördert wird.

Das Ergebnis:
Es gibt vor allem vier verschiedene Archetypen von Leihbars:
• staatlich geführte Bibliotheken, die man vor allem in den USA findet;
• kostenlose gemeinschaftlich geführte Bibliotheken,
die (wie bei uns) auf ehrenamtlicher Mitarbeit basieren und daher Mitgliedschaft kostenlos anbieten können;
• gemeinschaftlich geführte Leihbars, bei denen niedrige Kosten für Mitglieder anfallen
• und das erweiterte Modell davon, bei dem Mitarbeiter Vollzeit angestellt sind, die Mitglieder dafür aber auch höhere Beiträge zahlen.

Für uns ist die Studie eine wertvolle Ressource, um unser Konzept zu vergleichen und von anderen Leihbars zu lernen.
Natürlich liegen uns eure Bedürfnisse besonders am Herzen. Also teilt gerne eure Ideen mit uns, was wir noch weiter verbessern können.
Oder kommt doch einfach zu uns ins Team und unterstützt uns, die Leihbar aktiv zu gestalten.
Wir freuen uns immer über neue helfende Hände.